Sean Rowe
«Magic» ist kein Album, das oberflächlich als Hintergrund-Musik gehört werden kann. Mann und Frau muss ich auf die zehn Songs einlassen. Mit ihnen leben, sie in sich aufnehmen. Dann entfaltet sie eine Tiefe, die im heutigen oberflächlichen Musikgeschäft selten ist. Dies hat neben der dichten / atmenden Produktion auch mit Sean Rowes Stimme zu tun, die zuweilen so unergründlich ist wie der Marianengraben. Im vierten Song «Jonathan» überschlägt sie sich kratzig. Etwas weiter, im Song Old black dodge» klingt sie zuweilen trocken. Und in «American» weint sie gar. Mit solcher Intensität liegt er auf einer Linie mit Künstler wie Van Morrison, William Elliot Whitemore, Tom Waits, Barry White, Bon Iver oder einem Tyler Ramsey. 8.5 out of 10 Robert Pally |
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