JON HOOD

Body Semantics (Red Brick Chapel Records)

Jon Hood vereint die Kräfte von drei nicht ganz unbeschriebenen Schweizer Musikern. Der umtriebige Schlagzeuger Mario Hänni hat bereits solo als Rio und als Begleiter von Bands wie Pablo Nouvelle, Hanreti oder dem Trio Heinz Herbert auf sich aufmerksam gemacht. Joan Seiler ist Masterwoman von Joan & The Sailors und Martin Schenker ist Kopf der aufregenden Alois. Das klingt nicht nur auf dem Papier spannend. Experimentell ist «Body Semantics» auf jeden Fall. Die neun Songs sind durchzogen von feinen, überraschenden und gelegentlich auch schrägen fast sperrigen elektronischen Spielereien. Als Basis haben die Songs aber zumeist Indiefolk, der durch Ausflüge in den Indierock, Post-Punk, Krautrock oder Avant-Pop aufgelockert wird. Die wandelbare Stimme von Joan Seiler gleitet, wandelt, schwebt oder tänzelt über dieses Soundfundament zuweilen wie eine Björk oder Joanna Newsom. Und dass Jon Hood dann noch «I Won't Hurt You» von der gleichgesinnten Sixties-Psych-Legende West Coast Pop Art Experimental Band covern, ist mehr als nur formidabel / ein weiterer Pluspunkt.

8.5 out of 10

Robert Pally
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